Fachtagung 2018

Auf Veränderungen hoffen, ohne selbst etwas dafür zu tun, ist wie am Bahnhof zu stehen und auf ein Schiff zu warten!

2. Fachtagung des Landesverbandes der Natur- und Waldkindergärten Hessen e.V. 9. Juni 2018 | Weilburg | In Kooperation mit Hessen-Forst

Auf Veränderungen hoffen, ohne selbst etwas dafür zu tun, ist wie am Bahnhof zu stehen und auf ein Schiff zu warten!


Mit diesem Zitat eröffnete Gisela Stoll-Krohn die 2. Fachtagung des Landesverbandes – und traf damit den Geist des Tages genau. Denn der Landesverband der Natur- und Waldkindergärten Hessen e.V. ist angetreten, um nicht zu warten, sondern zu gestalten: für bessere Rahmenbedingungen, mehr Sichtbarkeit und eine starke gemeinsame Stimme für Waldkindergärten in ganz Hessen.

Ein junger Verband mit klarem Kurs

In ihrer Eröffnung gab Gisela Stoll-Krohn einen ehrlichen und lebendigen Einblick in die Arbeit des noch jungen Landesverbandes. Was bewegt uns, was treibt uns an – und wo stehen wir gerade? Die Antworten zeigten: Hier ist in kurzer Zeit bemerkenswert viel entstanden.

Der Verband hat sich von Beginn an ambitionierte Ziele gesetzt: landesweite Interessenvertretung für Natur- und Waldkindergärten, Vernetzung und Erfahrungsaustausch zwischen den Einrichtungen, Beratung bei Neugründungen und im laufenden Betrieb, die Zusammenarbeit mit politischen Gremien und die Entwicklung spezifischer Qualitätsstandards für die naturpädagogische Arbeit. Dazu kommen Fortbildungen, Fachtagungen und die Sammlung und Weitergabe relevanter Informationen rund um das Thema Waldkindergarten.


Was bereits erreicht wurde

Die Bilanz, die Gisela Stoll-Krohn zur 2. Fachtagung ziehen konnte, ist beeindruckend für einen Verband in seinen Anfangsjahren: Sieben Vorstandstreffen haben die Grundlagen gelegt, der Verband ist als gemeinnützig anerkannt, verfügt über ein eigenes Vereinskonto und eine Homepage. Positionspapiere wurden an verschiedene Parteien übergeben, Kontakt zu Jugend- und Gesundheitsämtern sowie zur Unfallkasse Hessen (UKH) wurde aufgenommen, und zahlreiche Anfragen aus dem ganzen Land wurden bearbeitet. Nicht zuletzt steht die Organisation der Fachtagung selbst als sichtbares Ergebnis gemeinschaftlicher Arbeit.


Der Blick nach vorne

Der Verband hat noch viel vor. In den kommenden Jahren soll die Präsenz auf großen Plattformen ausgebaut werden – etwa auf dem Hessentag 2019 in Bad Hersfeld oder auf Bildungsmessen wie der didacta. Neue Kooperationen, unter anderem mit dem Paritätischen Wohlfahrtsverband für Fragen der Rechtsberatung, sind in Planung. Der Anspruch ist klar: Waldkindergärten in Hessen sollen nicht nur wahrgenommen, sondern als ernstzunehmende und qualitativ hochwertige Form frühkindlicher Bildung anerkannt werden.

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